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Attac-Themenabend November
Die neue Bundesregierung will Exporte von Atomkraftwerken fördern -
auch mit unseren Steuergeldern
Durch so genannte Hermesbürgschaften sichert der Staat Geschäfte deutscher Firmen im Ausland vor Verlusten. Der Export von Atomkraftwerken ist bis jetzt davon ausgeschlossen. Das will die neue Regierung ändern. Laut schwarz-gelbem Koalitionsvertrag soll die Förderung von Atomanlagen wieder möglich werden – im Extremfall auch mit Steuergeldern. Da in vielen Ländern die Einhaltung von Sicherheitsstandards nicht gewährleistet ist, bedeutet das, dass wir tickende Zeitbomben exportieren. Schon heute lagert strahlender Atommüll z. B. in Brasilien auf einem freien Platz neben dem Kernkraftwerk Angra. Und es gibt kein Konzept zur Entsorgung. Dieses hat nicht einmal die deutsche Atomindustrie.
Über die Hintergründe und was wir dagegen unternehmen wollen, informiert Wilhelm Nestle von Attac Tübingen
Dienstag, 24. November 2009 20:00 Uhr
Schlatterhaus, kleiner Saal, Österbergstr. 2, Tübingen
Flugblatt: Themenabend_24.11.2009
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Steuern gegen Armut!
Finanztransaktionssteuer einführen! Zahlreiche Organisationen starten eine gemeinsame Kampagne: Der Finanzsektor muss sich an den Krisenkosten beteiligen! Eine kluge Besteuerung kann zudem künftige Krisen vermeiden helfen. Wir wollen eine Steuer gegen Armut – die jenen hilft, die vom derzeitigen Wirtschaftssystem am heftigsten getroffen werden.
Seit heute, 12.11.o9, ist die E-Petition zur Finanztransaktionssteuer online. Gleich unterschreiben und weiterleiten! Wir brauchen in wenigen Wochen 50.000 Unterschriften, damit es im Bundestag zu einer öffentlichen Anhörung kommt. Mehr Infos: www.steuer-gegen-armut.org
Petition online beim Bundestag unterzeichnen. Hier klicken.
Ein Flugblatt von attac Tübingen um für die Petition zu werben findet sich hier: Petition Finanztrans Nov09 Flugblatt
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Dienstag, 17. November 2009, 16 Uhr, vor der Neuen Aula
Vollversammlung aller SchülerInnen, Studierenden und Auszubildenden zum Bildungsstreik
Samstag, 21. November 2009, 14:30 Uhr, Stuttgart, Lautenschlagerstr. beim Hauptbahnhof
Landesweite Demonstration zum Bildungsstreik
Abfahrt ab Tübingen: 13:00 Uhr, Gleis 3
Treffpunkt für gemeinsame Fahrt: 12:40 Uhr Bahnhofshalle
Flyer des Tübinger Bildungsstreiks
Weitere Infos unter:
www.tuewas.org
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Demonstration in Stuttgart am 28. November 2009
13 Uhr Treffpunkt Lautenschlagerstraße (Nähe Hauptbahnhof)
Aufruf: Bundeswehr und Nato raus aus Afghanistan – Nein zur Mandatsverlängerung!
Seit mehr als 8 Jahren führt die BRD zusammen mit anderen NATO-Staaten und weiteren mit ihnen verbündeten Ländern Krieg gegen Afghanistan. Deutschland stellt mit derzeit maximal 4500 Soldaten für ISAF und zusätzlichen 300 Soldaten für das Airborne Warning and Control System (AWACS) das drittgrößte Militärkontingent der 42 beteiligten Staaten. Somit verfügt die BRD über einen hohen Einfluss auf die Kriegsführung und bestimmt maßgeblich das Kriegsgeschehen mit. Am 13. Dezember 2009 läuft das derzeitige Mandat für die Internationale Schutztruppe für Afghanistan (ISAF) und die Operation Enduring Freedom (OEF) aus.
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Alles steckt in der Krise, auch die globalen Machtverhältnisse! In der Krise ist keine Zeit für Kontroversen, es muss schnell und entschieden gehandelt werden, es muss ein Management von Risiken stattfinden, Frühwarnsysteme und Krisenreaktionskräfte werden eingerichtet. Es wird Sicherheitsforschung betrieben, um gegen mögliche Bedrohungen von morgen gewappnet zu sein und es werden „scheiternde“ Staaten durch Ausbildung und Ausrüstung ihrer Sicherheitsorgane stabilisiert. Nicht zuletzt machen zukünftige Aufstände und Katastrophen es notwendig, die Bundeswehr im Innern einzusetzen, Polizei und Katastrophenschutz zu militarisieren. So stellen es zumindest die Herrschenden dar, die das Krisenmanagement als Regierungsform für sich entdeckt haben. Die Informationsstelle Militarisierung wird diese Tendenzen auf ihrem Kongress im November 2009 analysieren und hinterfragen.
IMI-Kongress 2009: Krisenmanagement! „Sicherheitsarchitektur“ im globalen Ausnahmezustand
21./22. November 2009 in Tübingen
attac Tübingen unterstützt den-IMI-Kongress.
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Dienstag, 27. Oktober 2009, 20.00 Uhr, Tübingen, Deutsch-Amerikanisches Institut (DAI), Karlstr. 3
Veranstalter: Rosa-Luxemburg-Forum Baden-Württemberg, Friedensplenum/Antikriegsbündnis Tübingen, Informationsstelle Militarisierung (IMI) Tübingen, Heike Hänsel MdB (Die Linke) und Deutsch-Amerikanisches Institut Tübingen (DAI)
Weitere Infos: http://rlf-bw.de/cms/index.php?article_id=345
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Aktionstag
bundesweiter dezentraler Aktionstag am 17.11.
nächste Treffen
Die nächsten Treffen zur Vorbereitung der Aktionen im Herbst/Winter finden am Dienstag, 20.10. und 27.10. um 19 Uhr im Clubhaus statt!
Weitere Infos:
www.tuewas.org
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Kritik am konzernförmigen Staat
Politik und Profit für wenigeDie Demokratie erodiert, warnt der Kölner Publizist Werner Rügemer. Statt der gewählten Volksvertreter/innen bestimmten ganz andere Akteure die Politik: ein weltweit agierendes Heer von Beratern.
weiter auf tagblatt.de
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attac Tübingen und ver.di Ortsverein Neckar- Alb laden ein
Vortrag und Diskussion zum Thema:
Diktatur der Berater?
„Beraterdemokratur“ nennt der Referent des Abends ein System, das er als in unserer Demokratie wirksam ausgemacht hat. Berater als wesentliche Akteure der neoliberalen Globalisierung und Privatisierung – von ihnen wird meistens nicht viel gesprochen …. an diesem Abend schon.
Referent: Werner Rügemer,
Publizist, Mitglied im wissenschaftlichen Beirat von attac
Dienstag, 22.9.2009, 20 Uhr
Schlatterhaus, Österbergstr. 2, Tübingen
Flugblatt: 2009.06.12_FlyerRuegemer
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attac-Themenabend Juli
Dienstag, 28. Juli 2009 – 20:00 Uhr
Schlatterhaus, kleiner Saal,
Österbergstr. 2, Tübingen
Let’s make Money
von Erwin Wagenhofer
Deutscher Dokumentarfilmpreis 2009
Let’s make MONEY folgt dem Weg unseres Geldes, dorthin wo spanische Bauarbeiter, afrikanische Bauern oder indische Arbeiter unser Geld vermehren und selbst bettelarm bleiben. Der Film zeigt uns die gefeierten Fondsmanager, die das Geld ihrer Kunden jeden Tag aufs Neue anlegen. Zu sehen sind Unternehmer, die zum Wohle ihrer Aktionäre ein fremdes Land abgrasen, solange die Löhne und Steuern niedrig und die Umwelt egal ist. Wir erleben die allgegenwärtige Gier und die damit verbundene Zerstörung, die mit unserem Geld angerichtet wird.
Der Film zeigt uns mehrere Ebenen des Finanzsystems. Wir erfahren auch, warum es auf dem Globus zu einer unglaublichen Geldvermehrung gekommen ist. Wir lernen deren Konsequenzen für unser Leben kennen. Täglich werden Milliardensummen, die möglichst hoch verzinst werden sollen, mit Licht-geschwindigkeit um den Globus transferiert. Let’s make MONEY zeigt uns einige Zwischenstationen dieser Geldvermehrungsreise, wie die Schweiz, London oder Jersey. Warum ist die Kanalinsel das reichste Land Europas? Steueroasen nutzen Konzerne und Reiche, um Steuern zu sparen. Bislang hat die Politik dies nicht verhindert. Dabei setzten die Regierungen die Spielregeln für das weltweite Geldsystem fest. Seit den 70er Jahren erleichterten sie den Geldfluss und schufen so die Grundlage für den Boom der weltweiten Finanzindustrie mit ihren Zentren in London, New York oder Frankfurt. Es ging dabei immer um Interessen von wenigen Mächtigen. So konnten der Internationale Währungsfonds und die Weltbank vielen Entwicklungsländern eine Privatisierung von Altersvorsorge, Stromerzeugern oder Baumwollfabriken aufzwingen, nachdem deren Regierungen durch eine hohe Verschuldung erpressbar geworden waren. Dies eröffnet neue Anlagemöglichkeiten für unser Geld. Doch dieser „Ausverkauf“ von sozialen Errungenschaften wie Gesundheitssystem, Pensionswesen, Energie-versorgung und öffentlicher Verkehr passiert nicht nur in der fernen „dritten“ Welt. Wir alle sind direkt davon betroffen. Und genau davon handelt der Film:
Wir erleben keine Finanzkrise, sondern eine Gesellschaftskrise – die wir mit unserem Geld beeinflussen können.
http://www.letsmakemoney.at/derfilm/
Eintritt frei