Attac Tübingen


Film: Let’s make money
25.Juli 2009, 7:43
Gespeichert unter: Termine

attac-Themenabend Juli

Dienstag, 28. Juli 2009 – 20:00 Uhr
Schlatterhaus, kleiner Saal,
Österbergstr. 2, Tübingen

Let’s make Money
von Erwin Wagenhofer
Deutscher Dokumentarfilmpreis 2009

Let’s make MONEY folgt dem Weg unseres Geldes, dorthin wo spanische Bauarbeiter, afrikanische Bauern oder indische Arbeiter unser Geld vermehren und selbst bettelarm bleiben. Der Film zeigt uns die gefeierten Fondsmanager, die das Geld ihrer Kunden jeden Tag aufs Neue anlegen. Zu sehen sind Unternehmer, die zum Wohle ihrer Aktionäre ein fremdes Land abgrasen, solange die Löhne und Steuern niedrig und die Umwelt egal ist. Wir erleben die allgegenwärtige Gier und die damit verbundene Zerstörung, die mit unserem Geld angerichtet wird.
Der Film zeigt uns mehrere Ebenen des Finanzsystems. Wir erfahren auch, warum es auf dem Globus zu einer unglaublichen Geldvermehrung gekommen ist. Wir lernen deren Konsequenzen für unser Leben kennen. Täglich werden Milliardensummen, die möglichst hoch verzinst werden sollen, mit Licht-geschwindigkeit um den Globus transferiert. Let’s make MONEY zeigt uns einige Zwischenstationen dieser Geldvermehrungsreise, wie die Schweiz, London oder Jersey. Warum ist die Kanalinsel das reichste Land Europas? Steueroasen nutzen Konzerne und Reiche, um Steuern zu sparen. Bislang hat die Politik dies nicht verhindert. Dabei setzten die Regierungen die Spielregeln für das weltweite Geldsystem fest. Seit den 70er Jahren erleichterten sie den Geldfluss und schufen so die Grundlage für den Boom der weltweiten Finanzindustrie mit ihren Zentren in London, New York oder Frankfurt. Es ging dabei immer um Interessen von wenigen Mächtigen. So konnten der Internationale Währungsfonds und die Weltbank vielen Entwicklungsländern eine Privatisierung von Altersvorsorge, Stromerzeugern oder Baumwollfabriken aufzwingen, nachdem deren Regierungen durch eine hohe Verschuldung erpressbar geworden waren. Dies eröffnet neue Anlagemöglichkeiten für unser Geld. Doch dieser „Ausverkauf“ von sozialen Errungenschaften wie Gesundheitssystem, Pensionswesen, Energie-versorgung und öffentlicher Verkehr passiert nicht nur in der fernen „dritten“ Welt. Wir alle sind direkt davon betroffen. Und genau davon handelt der Film:
Wir erleben keine Finanzkrise, sondern eine Gesellschaftskrise – die wir mit unserem Geld beeinflussen können.

http://www.letsmakemoney.at/derfilm/

Eintritt frei

Themenabend_28.07.2009



Themenabned Juni: Film über Monsanto
19.Juni 2009, 4:09
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Attac-Themenabend Juni

Filmvorführung
MONSANTO – Mit Gift und Genen
Eine Dokumentation von ARTE

Der Multinationalen Biotechnologiekonzern MONSANTO erwirtschaftet viel Geld. Viel Geld aus Geschäften mit Agent Orange, PCB oder Gen-Pflanzen. Erfolgreich ist der Gigant auf dem Agro-Sektor deshalb, weil er beste Beziehungen zu Regierungsbehörden hat, Druck ausübt oder Gutachten manipuliert, um seine Produkte auf den Markt zu bringen. MONSANTOs Skandalgeschichte ist lang! Einflussnahme auf Politik und Wissenschaft, Aufkauf konkurrierender Unternehmen, aggressiver Erwerb von Patenten, Kontrolle von Landwirten und Inkaufnahme der Kontamination unserer Nahrungsmittel mit Gen-Pflanzen.

Gentechnische Veränderungen von Saatgut und deren Folgen werden weltweit diskutiert. Der Film widmet sich hintergrundreich aber nicht nur den Folgen, sondern geht den Ursachen auf den Grund und deckt auf, welch riesiger Markt dahinter steckt. Dabei führen alle Spuren, auch die von als harmlos gekennzeichneten, hochgiftigen Pflanzenschutzmitteln, auf einen Namen hin: MONSANTO Die Machenschaften der schon unzählige Male verklagten, amerikanischen Firma MONSANTO stehen im Zentrum der Dokumentation, die Gentechnik an sich nicht per se verteufelt, sondern sich vorbildlicherweise sehr hintergründig den Strategien des Konzerns MONSANTO widmet. Durch den Vertrieb von gentechnisch verändertem Saatgut erzielt der Konzern automatisch eine Abhängigkeit des Kunden, denn die gentechnisch veränderten Pflanzen können nur durch ein Pflanzenschutzmittel behandelt werden, das die Firma wiederum selbst erzeugt. Auch die vertraglichen Bindungen, die den Verbrauchern verbieten, die eigene Ernte wieder als Saatgut zu verwenden, sich vor Dritten zu äußern oder Ertragsausfälle einzuklagen, sind mehr als fraglich. Mittels Interviews und dokumentarischen Bildern rund um die Welt wird dem Zuschauer ein recht umfassendes Bild vom unermesslich katastrophalen Ausmaß der wirtschaftlichen Schachzüge des riesigen Konzerns MONSANTO geboten.

Eintritt frei

Dienstag, 23. Juni 2009 – 20:00 Uhr
Schlatterhaus, kleiner Saal, Österbergstr. 2, Tübingen

Flugblatt:Themenabend_23.06.2009



Bundesweiter Bildungsstreik: Demonstration am 17. Juni in Tübingen
16.Juni 2009, 9:55
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tuebingen_bildungsstreik_2009-410px

8:30 Uhr
Auftakt zur Demo der SchülerInnen am Omnibusbahnhof

9:10
Start der Demo der SchülerInnen gemeinsam mit SchülerInnen aus Reutlingen

10:00
Zwischenkundgebung vor der Neuen Aula und Auftakt der gemeinsamen Demonstration mit den Studierenden

10:30
Start der gemeinsamen Demo von SchülerInnen und Studierenden vor der Neuen Aula

12:00
Abschlusskundgebung am Holzmarkt

12:30
Ende der Demonstration

Weitere Infos unter:
www.tuewas.org



attac unterstützt den Bildungsstreik
10.Juni 2009, 9:43
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Nächste Woche sind Bildungsproteste – Schülerinnen, Studierende und Auszubildende haben bundesweit lokale Bündnisse gegründet und planen rund um den 17 Juni viele Aktionen. Ein guter Überblick findet sich hier: www.bildungsstreik2009.de/
In Tübingen findet auch ein Bildungsstreik statt, Infos unter www.tuewas.org

Attac Tübingen unterstützt den Bildungsstreik, genauso wie Attac Deutschland, die dazu eine eigene Homepage eingerichtet haben, in der wir die Notwendigkeit der Proteste aus Attac-Sicht argumentativ untermauern: www.attac.de/aktuell/bildungsstreik/startseite/



Themenabend Mai
10.Mai 2009, 6:46
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Attac-Themenabend Mai

EU – Weltmacht von morgen?
Wirtschaftliches und militärisches Großmachtstreben

Wir wollen eine soziale, solidarische, demokratische, friedliche, ökologische EU.
Wir wollen eine EU, die Politik für die Bürger macht und nicht für die Konzerne

Referentin: Elke Schenk
Mitglied der EU-AG ATTAC-Stuttgart

nicht am üblichen Termin, sondern:

Freitag, 22. Mai 2009 – 20:00 Uhr
Schlatterhaus, kleiner Saal,
Österbergstr. 2, Tübingen

Flugblatt:Themenabend_22.05.2009



Themenabend April: Buchvorstellungen
16.April 2009, 9:25
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Alles Merkel?
Schwarze Risiken – Bunte Revolutionen
Publik-Forum Edition 2008
Buchvorstellung von Wilhelm Nestle – ATTAC Tübingen

Privatisierung in Deutschland
Werner Rügemer
Buchvorstellung von Jürgen Heller – ATTAC Tübingen

CRASHKURS
Dirk Müller
Droemer
Buchvorstellung von Eva Hieber – ATTAC Tübingen

Dienstag, 28. April 2009 – 20:00 Uhr
Schlatterhaus, kleiner Saal,
Österbergstr. 2, Tübingen

themenabend_28042009



März: Themenabend NATO
18.März 2009, 5:16
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Themenabend März

Mobilisierungsveranstaltung gegen die NATO:
Auf nach Baden-Baden, Kehl und Straßburg!

Anfang April wollen die Staats- und Regierungschefs den 60jährigen Geburtstag ihres Kriegsbündnisses feiern. Frankreich wird in die militärischen Strukturen der NATO zurückkehren und die westlichen Regierungen werden sich auf Eckpunkte einer neuen Strategie einigen: Mehr Interventionen, mehr Soldaten in Afghanistan und die Option atomarer Erstschläge. Eine engere Zusammenarbeit zwischen USA und EU wird angestrebt und hierfür die weitere Militarisierung der Europäischen Union als unausweichlich erachtet. Anlässlich des Gipfels sollen die Innenstädte von Straßburg, Kehl und Baden-Baden abgeriegelt, Grenzen geschlossen, Bundesstraßen und Autobahnen komplett gesperrt werden. Doch sie werden den Protest nicht unterbinden können.

Es wird Blockaden und Aktionen geben. Wir werden unser Recht, zu demonstrieren durchsetzen. Aktuelle Informationen zu folgenden Aspekten werden am Dienstag, den 24.3.2009 im Rahmen des ATTAC-Themenabends „NATO“ im Schlatterhaus bekannt gegeben:

- Zur Strategie der Polizei und zum Umgang mit dem Versammlungsrecht;
- Zum Convergence Center und weiteren Aktionen in Freiburg;
- Zum Camp in Straßburg;
- Zum Ostermarsch und zur Großdemonstration am 4.4.2009;
- Zu den geplanten Massenblockaden;
- Zu den Bussen aus Tübingen und der Region;
- Zur Rechtshilfe


Dienstag, 24. März 2009, 20 Uhr
kleiner Saal, Schlatterhaus, Österbergstr. 2

Weitere Infos findet ihr auf der Homepage des Tübinger Anti-NATO-Bündnisses: nonatotuebingen.wordpress.com

Flugblatt: attac-themenabend-nato



Demonstrationen am 28. März: Wir zahlen nicht für eure Krise!
7.März 2009, 8:03
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12 Uhr Frankfurt/Main Hbf & Bockenheimer Warte – Berlin Rotes Rathaus

Anmeldung für Bus ab Tübingen OBF zur Demo nach Frankfurt um 8 Uhr bis 15.3. unter: Tel. 07121/947970, Mail: bz.fils-neckar-alb@verdi.de oder Fax: 07121/94797-99

Informationen zu den Demonstrationen:
www.28maerz.de



Themenabend Februar: Finanzkrise – was geht mich das an?
20.Februar 2009, 7:45
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Themenabend Februar:

Dienstag, 24. Februar 2009, 20:00 Uhr
Schlatterhaus, kleiner Saal,
Österbergstr. 2, Tübingen

Finanzkrise  – was geht mich das an?
Hintergründe und Auswirkungen

Mit der gegenwärtigen Weltwirtschaftskrise erleben wir womöglich den Crash einer Form der Globalisierung, die massive ökologische und soziale Schäden verursacht. Die ungezügelten Märkte haben weltweit die Schere zwischen Arm und Reich weiter auseinander getrieben. Der ökonomische Expansionsdrang zerstört unsere natürlichen Lebensgrundlagen. Ein aufgeheiztes Klima treibt Millionen Menschen in die Flucht. Die Artenvielfalt des Planeten wird zerstört. Steigende Nahrungsmittelpreise verschärfen die Gefahr von Hungerkatastrophen. Und schwindende Ölvorräte stellen die Weltgesellschaft vor eine historische Herausforderung.

Die Verursacher durften sich als Gesetzgeber in eigener Sache betätigen und erhalten eine staatliche Unterstützung ohne wirkliche Gegenleistung und ohne parlamentarische Kontrolle. Die Öffentlichkeit soll nicht wissen, über welche Kanäle welche Bank wofür wie viel Geld bekommt. Politiker mokieren sich, dass Bankenmanager sich hohe Bonuszahlungen gönnen, haben aber nicht dafür gesorgt, dass dies unmöglich ist. Ausgehend von den USA, deren Immobilienblase viele Menschen in den Ruin getrieben hat, merken auch wir in Deutschland die Auswirkungen verantwortungsloser Banker. Auch hier geht es nur darum, den Banken ungeheuere Gewinne zuzuschanzen und sie zu retten. Die Bürger und die Wirtschaft im Allgemeinen werden im Regen stehen gelassen.

Martin Zeiss, Sprecher der AG Finanzsystem bei ATTAC Stuttgart sagt diese Krise schon seit langem voraus und beschäftigt sich schon lange mit den Fehlern unseres Finanz- und Wirtschaftssystems, aber auch mit Alternativen z.B. einer solidarischen Ökonomie.

Flugblatt: themenabend_24022009

In einem breiten Bündnis rufen zahlreiche zivilgesellschaftliche Organisationen zu Demonstrationen am 28. März auf. Wenige Tage später wird in London das G20-Treffen stattfinden, bei dem sich die 20 größten Wirtschaftsmächte darüber verständigen wollen, wie sie dieses krisenstrotzende Weltmarktsystem bewahren können.
Infos unter http://28maerz.de/ Es wird von ver.di aus Reutlingen einen Bus geben.



Kein Frieden mit der NATO – Kriegspolitik!
15.Januar 2009, 11:31
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„Sie reden von ‘Sicherheit’, doch ihre Politik bedeutet Krieg, Folter und Militarisierung: Auch im 60. Jahr des Bestehens der Nato treffen sich in München wie jedes Jahr hochrangige MilitärstrategInnen und RegierungsvertreterInnen der EU- und NATO-Staaten mit RüstungslobbyistInnen zur sogenannten „Sicherheitskonferenz“. Abgeschirmt durch Absperrgitter, Wasserwerfer und Polizeihundertschaften kommen sie im Münchner Nobelhotel Bayrischer Hof zusammen, um globale Militärstrategien, Kriegseinsätze und Rüstungsgeschäfte abzusprechen.
Dem stellen wir uns mit vielfältigem und kreativem Protest und Widerstand entgegen!
Die Proteste gegen die Münchner Sicherheitskonferenz 2009 sind gleichzeitig der Auftakt für die internationale Mobilisierung gegen die NATO-Propaganda-Show am 4. April in Straßburg.“

(aus dem Aufruf zu den Protesten)

Wir unterstützen den Aufruf des Aktionsbündnisses gegen die NATO-Sicherheitskonferenz, es gibt e ihn unter www.sicherheitskonferenz.de

Informationen zu Veranstaltungen vor Ort und Bussen zu den Protesten finden sich beim Anti-NATO Bündnis Tübingen-Reutlingen