Attac Tübingen


Bildungsstreik: es geht weiter!
15.Oktober 2009, 3:48
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Aktionstag
bundesweiter dezentraler Aktionstag am 17.11.

nächste Treffen
Die nächsten Treffen zur Vorbereitung der Aktionen im Herbst/Winter finden am Dienstag, 20.10. und 27.10. um 19 Uhr im Clubhaus statt!

Weitere Infos:
www.tuewas.org



Schwäbisches Tagblatt über die Veranstaltung mit Werner Rügemer
25.September 2009, 9:06
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Kritik am konzernförmigen Staat
Politik und Profit für wenige

Die Demokratie erodiert, warnt der Kölner Publizist Werner Rügemer. Statt der gewählten Volksvertreter/innen bestimmten ganz andere Akteure die Politik: ein weltweit agierendes Heer von Beratern.

weiter auf tagblatt.de



Veranstaltung mit Werner Rügemer
3.August 2009, 4:58
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attac Tübingen und ver.di Ortsverein Neckar- Alb laden ein

Vortrag und Diskussion zum Thema:
Diktatur der Berater?

„Beraterdemokratur“ nennt der Referent des Abends ein System, das er als in unserer Demokratie wirksam ausgemacht hat. Berater als wesentliche Akteure der neoliberalen Globalisierung und Privatisierung – von ihnen wird meistens nicht viel gesprochen …. an diesem Abend schon.

Referent: Werner Rügemer,

Publizist, Mitglied im wissenschaftlichen Beirat von attac

Dienstag, 22.9.2009, 20 Uhr
Schlatterhaus, Österbergstr. 2, Tübingen

Flugblatt: 2009.06.12_FlyerRuegemer



Film: Let’s make money
25.Juli 2009, 7:43
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attac-Themenabend Juli

Dienstag, 28. Juli 2009 – 20:00 Uhr
Schlatterhaus, kleiner Saal,
Österbergstr. 2, Tübingen

Let’s make Money
von Erwin Wagenhofer
Deutscher Dokumentarfilmpreis 2009

Let’s make MONEY folgt dem Weg unseres Geldes, dorthin wo spanische Bauarbeiter, afrikanische Bauern oder indische Arbeiter unser Geld vermehren und selbst bettelarm bleiben. Der Film zeigt uns die gefeierten Fondsmanager, die das Geld ihrer Kunden jeden Tag aufs Neue anlegen. Zu sehen sind Unternehmer, die zum Wohle ihrer Aktionäre ein fremdes Land abgrasen, solange die Löhne und Steuern niedrig und die Umwelt egal ist. Wir erleben die allgegenwärtige Gier und die damit verbundene Zerstörung, die mit unserem Geld angerichtet wird.
Der Film zeigt uns mehrere Ebenen des Finanzsystems. Wir erfahren auch, warum es auf dem Globus zu einer unglaublichen Geldvermehrung gekommen ist. Wir lernen deren Konsequenzen für unser Leben kennen. Täglich werden Milliardensummen, die möglichst hoch verzinst werden sollen, mit Licht-geschwindigkeit um den Globus transferiert. Let’s make MONEY zeigt uns einige Zwischenstationen dieser Geldvermehrungsreise, wie die Schweiz, London oder Jersey. Warum ist die Kanalinsel das reichste Land Europas? Steueroasen nutzen Konzerne und Reiche, um Steuern zu sparen. Bislang hat die Politik dies nicht verhindert. Dabei setzten die Regierungen die Spielregeln für das weltweite Geldsystem fest. Seit den 70er Jahren erleichterten sie den Geldfluss und schufen so die Grundlage für den Boom der weltweiten Finanzindustrie mit ihren Zentren in London, New York oder Frankfurt. Es ging dabei immer um Interessen von wenigen Mächtigen. So konnten der Internationale Währungsfonds und die Weltbank vielen Entwicklungsländern eine Privatisierung von Altersvorsorge, Stromerzeugern oder Baumwollfabriken aufzwingen, nachdem deren Regierungen durch eine hohe Verschuldung erpressbar geworden waren. Dies eröffnet neue Anlagemöglichkeiten für unser Geld. Doch dieser „Ausverkauf“ von sozialen Errungenschaften wie Gesundheitssystem, Pensionswesen, Energie-versorgung und öffentlicher Verkehr passiert nicht nur in der fernen „dritten“ Welt. Wir alle sind direkt davon betroffen. Und genau davon handelt der Film:
Wir erleben keine Finanzkrise, sondern eine Gesellschaftskrise – die wir mit unserem Geld beeinflussen können.

http://www.letsmakemoney.at/derfilm/

Eintritt frei

Themenabend_28.07.2009



Themenabned Juni: Film über Monsanto
19.Juni 2009, 4:09
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Attac-Themenabend Juni

Filmvorführung
MONSANTO – Mit Gift und Genen
Eine Dokumentation von ARTE

Der Multinationalen Biotechnologiekonzern MONSANTO erwirtschaftet viel Geld. Viel Geld aus Geschäften mit Agent Orange, PCB oder Gen-Pflanzen. Erfolgreich ist der Gigant auf dem Agro-Sektor deshalb, weil er beste Beziehungen zu Regierungsbehörden hat, Druck ausübt oder Gutachten manipuliert, um seine Produkte auf den Markt zu bringen. MONSANTOs Skandalgeschichte ist lang! Einflussnahme auf Politik und Wissenschaft, Aufkauf konkurrierender Unternehmen, aggressiver Erwerb von Patenten, Kontrolle von Landwirten und Inkaufnahme der Kontamination unserer Nahrungsmittel mit Gen-Pflanzen.

Gentechnische Veränderungen von Saatgut und deren Folgen werden weltweit diskutiert. Der Film widmet sich hintergrundreich aber nicht nur den Folgen, sondern geht den Ursachen auf den Grund und deckt auf, welch riesiger Markt dahinter steckt. Dabei führen alle Spuren, auch die von als harmlos gekennzeichneten, hochgiftigen Pflanzenschutzmitteln, auf einen Namen hin: MONSANTO Die Machenschaften der schon unzählige Male verklagten, amerikanischen Firma MONSANTO stehen im Zentrum der Dokumentation, die Gentechnik an sich nicht per se verteufelt, sondern sich vorbildlicherweise sehr hintergründig den Strategien des Konzerns MONSANTO widmet. Durch den Vertrieb von gentechnisch verändertem Saatgut erzielt der Konzern automatisch eine Abhängigkeit des Kunden, denn die gentechnisch veränderten Pflanzen können nur durch ein Pflanzenschutzmittel behandelt werden, das die Firma wiederum selbst erzeugt. Auch die vertraglichen Bindungen, die den Verbrauchern verbieten, die eigene Ernte wieder als Saatgut zu verwenden, sich vor Dritten zu äußern oder Ertragsausfälle einzuklagen, sind mehr als fraglich. Mittels Interviews und dokumentarischen Bildern rund um die Welt wird dem Zuschauer ein recht umfassendes Bild vom unermesslich katastrophalen Ausmaß der wirtschaftlichen Schachzüge des riesigen Konzerns MONSANTO geboten.

Eintritt frei

Dienstag, 23. Juni 2009 – 20:00 Uhr
Schlatterhaus, kleiner Saal, Österbergstr. 2, Tübingen

Flugblatt:Themenabend_23.06.2009



Bundesweiter Bildungsstreik: Demonstration am 17. Juni in Tübingen
16.Juni 2009, 9:55
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tuebingen_bildungsstreik_2009-410px

8:30 Uhr
Auftakt zur Demo der SchülerInnen am Omnibusbahnhof

9:10
Start der Demo der SchülerInnen gemeinsam mit SchülerInnen aus Reutlingen

10:00
Zwischenkundgebung vor der Neuen Aula und Auftakt der gemeinsamen Demonstration mit den Studierenden

10:30
Start der gemeinsamen Demo von SchülerInnen und Studierenden vor der Neuen Aula

12:00
Abschlusskundgebung am Holzmarkt

12:30
Ende der Demonstration

Weitere Infos unter:
www.tuewas.org



attac unterstützt den Bildungsstreik
10.Juni 2009, 9:43
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Nächste Woche sind Bildungsproteste – Schülerinnen, Studierende und Auszubildende haben bundesweit lokale Bündnisse gegründet und planen rund um den 17 Juni viele Aktionen. Ein guter Überblick findet sich hier: www.bildungsstreik2009.de/
In Tübingen findet auch ein Bildungsstreik statt, Infos unter www.tuewas.org

Attac Tübingen unterstützt den Bildungsstreik, genauso wie Attac Deutschland, die dazu eine eigene Homepage eingerichtet haben, in der wir die Notwendigkeit der Proteste aus Attac-Sicht argumentativ untermauern: www.attac.de/aktuell/bildungsstreik/startseite/



Eigenbericht von attac Tübingen im Schwäbischen Tagblatt vom 4. Juni 2009
4.Juni 2009, 9:22
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Für soziales Europa

Attac Tübingen lehnt Lissabon-Vertrag ab

Tübingen. Beim Themenabend von Attac referierte Elke Schenk von Attac Stuttgart über den geplanten Vertrag von Lissabon, der in Irland im letzten Jahr durch ein Referendum abgelehnt wurde. Es stellt sich die Frage, warum die EU auf diesem Vertrag beharrt, der ja fast wortgleich schon als EU-Verfassung von Frankreich und den Niederlanden abgelehnt wurde.

Er hat das Ziel, die Europäische Union zu einer militärischen und wirtschaftlichen Großmacht umzubauen. Die EU soll dafür auf neoliberale Wirtschaftspolitik und Aufrüstung festgelegt werden. Die Menschen, die in der EU über den Verfassungs- beziehungsweise Lissabon-Vertrag abstimmen durften, haben gezeigt, dass sie die Festschreibung einer offenen Marktwirtschaft mit freiem Wettbewerb und eine Militarisierung der EU ablehnen.

Die Zustimmung von CDU/CSU, SPD, FDP und Grünen zu diesem Vertrag wurde scharf kritisiert – besonders die Tatsache, dass die Grundrechte keinen Vorrang mehr vor EU-Recht haben sollen.

Die größten Neuerungen finden sich im Militärbereich: Die EU kann laut Lissabon-Vertrag Militär weltweit „zur Wahrung ihrer Interessen“, also auch Rohstoffsicherung, einsetzen. Terrorvermutung wird als Grund für militärische Einsätze genannt. Für die Verteidigungspolitik bekommt das europäische Parlament lediglich ein Informations-, aber kein Beschlussrecht. Auch der Europäische Gerichtshof bekäme hierfür keine Zuständigkeit.

Schenk kritisierte, dass mit der Holzhammermethode „EU-Kritik ist nationalistisch“ verdeckt werde, dass Deutschland über die EU wieder mächtiger wird. So würden sich mit dem Vertrag von Lissabon die deutschen Stimmenanteile verdoppeln. Attac lehnt den Lissabon-Vertrag ab und setzt sich für ein soziales, demokratisches, friedliches und ökologisches Europa ein.



Informationen zum Vertrag von Lissabon
24.Mai 2009, 3:15
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Hier findet sich ein ausführlicher Infostext der EU-AG von attac Stuttgart.



Themenabend Mai
10.Mai 2009, 6:46
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Attac-Themenabend Mai

EU – Weltmacht von morgen?
Wirtschaftliches und militärisches Großmachtstreben

Wir wollen eine soziale, solidarische, demokratische, friedliche, ökologische EU.
Wir wollen eine EU, die Politik für die Bürger macht und nicht für die Konzerne

Referentin: Elke Schenk
Mitglied der EU-AG ATTAC-Stuttgart

nicht am üblichen Termin, sondern:

Freitag, 22. Mai 2009 – 20:00 Uhr
Schlatterhaus, kleiner Saal,
Österbergstr. 2, Tübingen

Flugblatt:Themenabend_22.05.2009