Attac Tübingen


Video von UmFAIRteilen in Tübingen am 22.9.12
23.September 2012, 10:35 pm
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Kundgebung mit 80 Leuten in Tübingen zu UmFAIRteilen
22.September 2012, 1:28 pm
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Im Vorfeld des bundesweiten Aktionstages UmFAIRteilen fand in Tübingen am 22.9.12 eine Kundgebung mit etwa 80 Leuten statt, die für eine gerechtere Austeilung des Vermögens und Besteuerung von Reichtum demonstrierten.

Das bundesweite UmFAIRteilen-Bündnis besteht aus Sozialverbänden, Gewerkschaften und zahlreichen politischen und gesellschaftlichen Gruppen und wirbt für eine gerechtere Verteilung des Vermögens und eine ausreichende Versorgung der öffentlichen Haushalte durch Vermögensabgaben. Am 29.9.12 soll es daher in verschiedenen Städten Großdemonstrationen und andere Aktionen geben. Auch in Tübingen bildete sich ein lokalen Bündnis, dem unter anderen verdi und attac angehören. Dieses veranstaltete die Kundgebung am 22.9. und organisiert einen Bus aus Tübingen und Reutlingen zur nächsten großen Demo in Frankfurt am 29.9.12.

Bei der Kundgebung auf dem Holzmarkt in Tübingen am Samstag, den 22.9.12, wurde die extrem ungleiche Vermögensverteilung in Deutschland mit Menschen und 100 Luftballons dargestellt. Hierbei konnte die erste Person ihre 36 Luftballons kaum halten, da das reichste Prozent der Bevölkerung 36% des Vermögens besitzt. Die nächsten neun Prozent besitzen 31% des Vermögens, die nächsten 40 % teilten sich 32 Ballons. Die untere Hälfte der Gesellschaft besitzt lediglich ein Prozent des Vermögens und so teilte sich die größte Gruppe der Teilnehmenden auf dem Holzmarkt einen einzigen Luftballon.

Während sich die Menschengrafik formierte, sprach Tobias Kaphegyi von DGB Arbeitskreis Tübingen. Er erklärte, dass die Schere zwischen Arm und Reich im letzten Jahrzehnt immer mehr auseinander gegangen sei. Dafür machte er die Politik der rot-grünen, schwarz-roten und schwarz-gelben Regierungen verantwortlich, die durch die Nichterhebung der Vermögenssteuer, Steuersenkungen für Besserverdienende, Unternehmer und Erben, sowie den Ausbau des Niedriglohnsektors durch die Hartz-Gesetzgebung die Spaltung der Gesellschaft vertieft haben und für die leeren öffentlichen Kassen verantwortlich seien: „Die Steuersenkungen für Reiche kosten den Staat jährlich bis zu 50 Milliarden“. Zudem sprach er die Bankenrettung an, bei der das Vermögen weniger durch staatliche Haftung aller gerettet wurde. Kaphegyi forderte eine systematische Umverteilung durch eine einmalige Vermögensabgabe und eine Besteuerung großer Vermögen, Einkommen, Erbschaften, sowie von Spekulationsgewinnen.

Gegen Ende der Kundgebung kam es zu wilden Umverteilungsaktionen der Luftballons, die dann an kleine und größere Teilnehmenden und Passanten verschenkt wurden. Zudem wurde nochmal auf den Bus nach Frankfurt aufmerksam gemacht, der um 8:00 am Omnibusbahnhof in Tübingen und um 8:30 am Alten Busbahnhof in Reutlingen startet. Die Karten kosten 5 € ermäßigt / 10 € normal / 15 € Soli und sind im Wahlkreisbüro Heike Hänsel MdB, Am Lustnauer Tor 4, Tübingen (Tel: 07071- 208810) im dritten Stock erhältlich.

Weitere Informationen zur bundesweiten Kampagne unter www.umfairteilen.de

Zahlreiche Fotos finden gibt es auch auf unserer Facebook-Seite.



Globalisierungskritischer Stadtrundgang
16.Juni 2012, 5:44 pm
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Zum Rio + 20- Aktionstag machte a, 16. Juni 2012 attac einen Stadtrundgang mit verschiedenen Stationen Mehr Fotos gibt es hier.

Hier sind die Texte der verschiedenen Stationen. (Teilweise haben wir uns bei anderen Texten von attac und anderen netten Organisationen bedient)

Weiterlesen



Vorstellungsflyer mit Terminen
13.Juni 2012, 8:49 pm
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Über attac Tübingen und die Termine bis zur Sommerpause:

vorstellungsflyer version juni 2012



Fiskalpakt stoppen!
21.April 2012, 11:29 am
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Ende Mai soll der Bundestag den europäischen Fiskalvertrag beschließen. Dieser Vertrag ist ein Angriff auf die Demokratie! Er entmachtet die Parlamente und zwingt Staaten eine unsoziale Sparpolitik auf. Das müssen wir verhindern – helfen Sie uns dabei! Hier können Sie die/den Bundestagsabgeordnete/n Ihres Wahlkreises über den Fiskalvertrag informieren und dazu auffordern, ihn abzulehnen. Es kommt dabei auf jede Stimme an!



Dezentraler Aktionstag für globalen Wandel
15.Januar 2012, 5:23 pm
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Der Beitrag von attac Tübingen zum globalen Aktionstag bestand aus Sprechblasen mit Forderungen vor der Tübinger Neckarfront. Bei Sonnenschein verteilten Aktive Flugblätter und diskutierten mit PassantInnen.

Weitere Infos zum Aktionstag unter  www.attac.de/aktuell/eurokrise/aktionstag-151

Ankündigung hier

Weitere Fotos gibt es hier.



Gegen Rohstoffraub – Kampagne wendet sich gegen Politik der EU
10.November 2011, 3:33 pm
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Schwäbisches Tagblatt, 10. November 2011

Bei einer Veranstaltung der Ortsgruppe von Medico international und von Attac Tübingen am 25.2.2011 berichtete Anne Jung von medico international über eine Kampagne gegen Rohstoffraub.

Tübingen. Deutschland ist als Exportnation besonders auf Rohstoffe angewiesen. Die Bundesregierung ist treibende Kraft der so genannten Rohstoffinitiative der EU. „Kritische Rohstoffe“ wie Coltan, das für Handys, aber auch für Waffen benötigt wird, aber auch seltene „Erden“ befinden sich hauptsächlich in Afrika und anderen Entwicklungsländern. Die EU fordert „fairen, diskriminierungsfreien Zugang“ zu diesen Rohstoffen. Faktisch werden den Ländern Verträge aufgezwungen, die alle Abbaurechte an transnationale Konzernen übertragen. Dabei wird in dem Strategiepapier der EU auch die Kürzung von Hilfsgeldern als Druckmittel genannt. Die militärische Sicherung der Zugangs zu Rohstoffen wird ebenfalls als Möglichkeit in Betracht gezogen. Die Arbeitsbedingungen sind oft menschenunwürdig, Rücksicht auf die Umwelt findet nicht statt. Im Kongo ist die Kontrolle über Abbaugebiete zur Haupttriebkraft des Bürgerkriegs geworden.

Anne Jung sprach von einer „unheiligen Allianz“ zwischen europäischen Konzernen und der Politik, die diesen keine Regeln auferlegt. Auch Aktive aus Ländern des Südens, deren Statements in einem Video gezeigt wurden, sahen im unkontrollierten Abbau von Rohstoffen keine Möglichkeit für Entwicklung, sondern eher eine Verschlechterung ihrer Situation. Daher fordert die gemeinsame Kampagne von Medico und Attac vor allen eine gerechte Gestaltung des Handels mit Rohstoffen.

Die Referentin spannte den Bogen von der interessengeleiteten Politik der EU in Bezug auf Rohstoffe, hin zur Hungerkatastrophe in Ostafrika, die sie für „absehbar“ hielt. Die Regierungen der großen Länder könnten mit Verboten der Spekulation mit Nahrungsmitteln und des Anbaus von Biokraftstoff solche Hungernöte verhindern oder zumindest stark eindämmen. In der abschließenden Diskussion ging es unter anderem um den Mangel an individuellen Handlungsalternativen, zB beim Kauf von elektrischen Geräten, aber auch um den nötigen Umbau der globalen Verhältnisse.